Der Forschungs- und Entwicklungsfonds der SGHR hat die diesjährigen Förderbeiträge vergeben. Aus einer erfreulich grossen Zahl an Eingaben wählte die Fachjury drei Projekte aus, die in den kommenden Monaten finanziell unterstützt werden.
Mit den Förderbeiträgen will der Verband gezielt Forschungsvorhaben stärken, die einen unmittelbaren Bezug zur Praxis der Handrehabilitation haben und deren Ergebnisse den Mitgliedern zugutekommen.
Die geförderten Projekte
Das erste Projekt untersucht die Wirksamkeit unterschiedlicher Schienenkonzepte bei Rhizarthrose im Langzeitverlauf. Das zweite widmet sich der Frage, wie sich Behandlungsergebnisse in der Handtherapie verlässlich und alltagstauglich messen lassen. Das dritte Projekt erprobt den Einsatz digitaler Anwendungen zur Unterstützung von Eigenübungsprogrammen.
Alle drei Vorhaben zeichnen sich durch eine klare Fragestellung und ein durchdachtes methodisches Vorgehen aus. Die Jury hob insbesondere den hohen Praxisbezug hervor.
Bewerbung für die nächste Runde
Die nächste Ausschreibung erfolgt im kommenden Jahr. Bewerben können sich Mitglieder, die ein anwendungsorientiertes Projekt im Bereich der Handrehabilitation planen.
Für eine erfolgreiche Eingabe empfiehlt die Jury:
- eine präzise und überprüfbare Fragestellung
- einen realistischen Zeit- und Finanzplan
- einen erkennbaren Nutzen für die Praxis
Der Vorstand gratuliert den ausgewählten Teams herzlich und freut sich auf die Ergebnisse.